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.“Sinne-Dome”: Kino zum Nachdenken
In der Reihe „Sinne-Dome“ sind am letzten Donnerstag des Monats im Evangelischen Gemeindehaus bekannte oder auch unbekannte Filme zu sehen, die zu Nachdenken und Nachgespräch anregen.
Beginn jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Reihe Sinne-Dome wird gemeinsam mit der Buchhandlung Seitenweise veranstaltet.

23. Februar: "Das Schmuckstück"
1977: Madame Suzanne (Catherine Deneuve), Gattin des Regenschirmfabrikanten Pujol (Fabrice Luchini) fühlt sich vernachlässigt. Sie vergleicht sich mit einer „Potiche“, einer Porzellanvase, die keinerlei Funktion hat und nur hübsch anzuschauen ist. Auch Pujol sieht in Suzanne lediglich ein dekoratives Schmuckstück. Viel lieber vergnügt er sich mit seiner Geliebten oder im Nachtclub, beutet die Arbeiter in seiner Fabrik nach Kräften aus und fühlt sich ganz wie ein Grandseigneur.

Doch das Spiel hat ein jähes Ende, als Pujol einen Herzanfall erleidet. Suzanne übernimmt kurzerhand die Leitung der Fabrik, verordnet Wohlstand für alle und verbündet sich mit dem örtlichen Abgeordneten der kommunistischen Partei, Monsieur Babin (Gerard Depardieu). Und schon bricht die künstlich errichtete, wunderschöne Fassade zusammen. Zwar entpuppt sich Suzanne als die bessere Chefin, doch was Suzanne und ihr Sohn aus der Firma machen, darf nicht sein.

 
29: März: "Mammuth"
Kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand nach einem langen Arbeitsleben entdeckt ein 60-jähriger Schlachthofarbeiter (Gerard Depardieu), dass sein früherer Arbeitgeber einst vergessen hatte, ihn steuerlich anzumelden, weshalb entscheidende Dokumente fehlen. Von seiner Frau wird er gedrängt, die nötigen Papiere zu beschaffen. Also lässt er das traute Heim hinter sich. Auf seinem alten Mammut-Motorrad begibt er sich auf Reisen - und wird mit seinem gesamten Leben konfrontiert. Er trifft Freunde, Kollegen, Familienmitglieder. Und er erinnert sich an seine erste Liebe.
 
26. April: "Small World"
Konrad Lang war als Kind einer Angestellten Spielkamerad des gleichaltrigen Thomas aus der Industriellenfamilie Senn. Nachdem beide sich in die gleiche Frau verliebten und der reiche Junge den Joker zog, trennten sich ihre Wege. Jahrzehnte später, die beiden sind über 60, leidet Konrad an Alzheimer, hat das Feriendomizil der Senns abgefackelt und platzt ungebeten in die Hochzeitsfeier von Thomas' Sohn. Er freundet sich mit der Braut an. Gemeinsam machen sie sich daran, ein Geheimnis der Senn-Patriarchin zu lüften.
Stargespickte und berührende Verfilmung von Bestsellerautor Martin Suters Debütroman über Kindheitserinnerungen, komplizierte Familienbeziehung und Gedächtnisverlust. Das ernste Thema Demenz rutscht dabei nie in Bedrückung ab, was zuallererst an einem wuchtig aufspielenden Gérard Depardieu zwischen kindlicher Naivität und vom Leben Gebeutelten liegt.


Reihe 8: Konzerte in der Christuskirche

Donnerstag, 8. März 2012, 19:30 Uhr

Der müde Tod“
Stummfilm von Fritz Lang (1921) in originaler 16mm-Filmprojektion (Dauer ca. 110 Minuten)

Joachim Steinigeweg (Filmvorführer)
Matthias Haarmann (Orgelimprovisation)

www.reihe8.de





 

 

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